Araneus diadematus

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Araneus diadematus Clerck, 1757
Gartenkreuzspinne
Araneus diadematus W 7-8468.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Araneus
Reifezeit (Harvey et al. 2014)
Monat:123456789101112
_ X _ start X X X X X X end _
_ _ _ _ _ start X X X end _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:014834
LSID Fauna Europaea: urn:lsid:faunaeur.org:taxname:348406
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Berlin *
[D] Brandenburg *
[D] MVsh> *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWsh===*
[D] SHsh===*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau *

Spinne des Jahres 2010 (Hörweg C. 2009).

Taxonomie

syn. Araneus diadematus stellatus C. L. Koch, 1836, syn. Araneus diadematus islandicus (Strand, 1906) (Breitling R et al. 2015).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 12 bis 17 mm, Männchen 5 bis 10 mm (Bellmann H. 2001).

Das Prosoma ist hellbraun gefärbt und mit Haaren dicht besetzt. Die Beine sind hell- und dunkelbraun geringelt und mit vielen kurzen Stacheln besetzt.

Das Opisthosoma ist meist braun gefärbt. Darauf findet sich eine Eichblattzeichnung. Helle längliche Flecken bilden im vorderen Bereich des Opisthosoma das namensgebende Kreuz. Weitere kleinere helle Flecken finden sich auch noch auf dem restlichen Opisthosoma verstreut.

Die Färbung von Araneus diadematus ist sehr variabel. Es finden sich dunkler braune Tiere, hellbraune, kontrastarme Tiere, sowie beinahe rote oder dunkelbraun-violette Exemplare.[Literaturzitat fehlt]

Lebensraum

Araneus diadematus bevorzugt halbschattige Lebensräume, in und an Gebüsch, an Wegrändern, in Gärten und lichten Wäldern. Sie ist ebenso in menschlichen Siedlungen an Zäunen, Verkehrsschildern, Gebäuden u.s.w. regelmäßig anzutreffen.

Netzbau

Araneus diadematus baut ein typisches Radnetz. Der obere Rahmenfaden überbrückt oft mehrere Meter, und das eigentliche Radnetz kann leicht 50 cm groß werden. Es besitzt mehr als 30 Radien (Bellmann H. 2001). Die Fangspirale ist dicht gewebt. Die Nabe ist dichter gewebt. Dort lauert die Spinne meist tagsüber auf Beute, indem sie Vibrationen der Beutetiere im Netz über die Beine wahrnimmt. Bei Bedrohung kann sie das gesamte Netz in Schwingung versetzen, so dass ihre Umrisse verschwimmen.

Die Größe des Netzes hängt am meisten von der Größe der Spinne ab, aber auch andere Einflussgrößen, wie beispielsweise Gewicht der Spinne, Verfügbarkeit von Beute und Wetter spielen eine Rolle (Zschokke S. 1997).

Fortpflanzung

Die Entwicklung von Araneus diadematus ist zweijährig (Bellmann H. 2001).

Erwachsene Tiere treten im Sommer auf. Das Männchen nähert sich dem Netz des Weibchens und beginnt, durch Zupfen am Netz zu balzen. Ist die Balz erfolgreich, dann nähert sich das Weibchen dem Männchen, und die Paarung erfolgt am Rand des Netzes.

Im Herbst baut das Weibchen seinen Kokon und stirbt bald nach der Eiablage. Die Eier und Larven überwintern im Kokon. Im Frühjahr schlüpfen die Jungspinnen. Sie zerstreuen sich jedoch nicht sofort, sondern bleiben eine Zeit lang in einem dichten Pulk zusammen. Erst später verbreiten sie sich in der Umgebung und entwickeln sich bis zum Herbst. Die halbwüchsigen Tiere überwintern dann, und erst im zweiten Jahr entwickeln sie sich bis zur Geschlechtsreife.[Literaturzitat fehlt]

Verbreitung

Araneus diadematus ist in der gesamten Holarktis verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Eingeschleppt nach Nordamerika (Levi 1971) zitiert in (Komnenov M. 2013).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise