Cyclosa conica

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Cyclosa conica (Pallas, 1772)
Konusspinne, Konische Kreisspinne (Buchholz S. et al. 2010)
Cyclosa conica W 7-1050.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Cyclosa (Kreisspinnen)
Reifezeit (Harvey et al. 2014)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Europakarte europakarte-dummy-ad-al-at-be-bg-by-ch-cz-de-dk-ee-es-es-ib-fi-fr-gb-gr-hr-hu-ie-it-it82-it88-lt-lv-md-mk-nl-no-pl-pt-ro-rs-ru-se-si-sk-tr-ua.png

Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:015595
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Berlin *
[D] Brandenburg *
[D] MVs== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWh===*
[D] SHsh>==*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau *

Cyclosa conica ist Europäische Spinne des Jahres 2016 (Hörweg Ch. 2016).

Aussehen

Körperlänge: Weibchen erreichen 6 bis 7 mm, bzw. Männchen 4 bis 4,5 mm (Bellmann H. 2001).

Das Opisthosoma weist kaudal eine deutliche Ausbuchtung auf, die der Art auch den deutschen Namen gibt. Die Färbung ist weißlich oder gelblich braun und kann mehr oder minder ausgeprägte dunkle Flecken aufweisen. Es sind verschieden helle und dunkle Tiere zu finden. Das Prosoma ist dunkel. Beine sind hell-dunkel geringelt, wobei die Femora in der proximalen Hälfte komplett hell sind.

Ähnliche Art

Die südeuropäische Cyclosa sierrae ist nur anhand der Genitalien von Cyclosa conica zu unterscheiden.

Verbreitung

Cyclosa conica ist holarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Lebensraum

Häufig an dunklen Stellen in Fichtenwäldern (Bösenberg W. 1899). Vor allem an den unteren Ästen von Nadelbäumen, aber auch an Laubbäumen und auf Trockenrasen (Bellmann H. 2010).

Lebensweise

Cyclosa conica webt ein kleines, engmaschiges Radnetz an den unteren Ästen von Bäumen oder Büschen. Diese sind oft mit einem senkrechten Stabiliment ausgestattet, in das zusätzlich Beutereste oder Pflanzenteile (sog. Detritus) eingewebt sind. Deshalb heißt die Spinne im Englischen auch „Trash Line Spider”. Die Spinne hält sich meist in der Nabe des Netzes auf, welches sie bei Störung in Schwingung versetzt.

Es gibt Hinweise darauf, dass sich in Netzen dieser Art, die mit einem Stabiliment versehen sind, wesentlich mehr Beutetiere verfangen, als in Netzen, in denen das Stabiliment fehlt. Zudem sind Netze mit Stabiliment in der Regel kleiner. Warum aber manche Exemplare diese Struktur anlegen, während sie wiederum bei anderen fehlt, ist noch nicht geklärt. (Tso I. 1998)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise