Histopona torpida

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Histopona torpida (C. L. Koch, 1837)
Histopona torpida male A6246 PN0419.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Agelenidae (Trichternetzspinnen)
Gattung: Histopona
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ start X X X X X end _ _
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:020976
LSID Fauna Europaea: urn:lsid:faunaeur.org:taxname:348113
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWsh>=*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 4,5 bis 6,5 mm (Nentwig W. et al. 2012).

Prosoma dunkelbraun, mit einem breiten hellen Längsstrich. Dieser verläuft von der Fovea Richtung Augenbereich und verbreitert sich gleichmäßig. Sternum grau, mittig aufgehellt.

Opisthosoma dunkel, mit einer mittigen Reihe von dicht beieinander liegenden, hellen Winkelflecken.

Die Beine sind relativ kurz und unscheinbar hell-dunkel geringelt.

Genitalmerkmale

Histopona torpida 030 E.JPG Epigyne simpel, mit heller, rundlicher Mittelplatte.
Histopona-torpedia MuenchenT 10-03 03-Ped mit Pfeilen.jpg Pedipalpus mit einem langen, in Schlaufen verlaufenden Embolus. Patellaapophyse mit zwei Enden (schwarz markiert), eine davon dünn und leicht gekrümmt. Tibialapophyse kurz, säbelförmig (grau markiert).

Ähnliche Arten

Histopona torpida kann aufgrund der Prosomazeichnung mit der Wolfspinne Pardosa lugubris und anderen aus der Artengruppe verwechselt werden. Die verlängerten Spinnwarzen zeichnen jedoch Histopona torpida als Trichterspinne aus. Die Männchen können anhand der besonders auffälligen Pedipalpen leicht von Wolfspinnen unterschieden werden.

Lebensraum

Unter Steinen, in Ritzen und Spalten von Baumstämmen in Wäldern (Roberts M. J. 1996). An feuchten Waldstellen in Moos (Bösenberg W. 1899).

Verbreitung

Europa und Russland (Platnick N. I. 2013).

In Deutschland konzentrieren sich die Nachweise auf die Mittelgebirge und die Alpen, während es für die norddeutsche Tiefebene praktisch keine Nachweise gibt (Arachnologische Gesellschaft 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise