Lasaeola tristis

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Lasaeola tristis (Hahn, 1833)
Tristis Dammbachsgrund 08-06 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Lasaeola
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ start X end _ _ _ _ _
_ _ _ _ start X end _ _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007797
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten V
[CZ] Oberschlesien ?
[CZ] Tschechien *
[D] BW G
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Berlin *
[D] Brandenburg *
[D] MVes= R
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] NRWmh===*
[D] Sachsen 4
[D] SHss===*
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau ?

syn. Dipoena tristis

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3,5 bis 4 mm, Männchen um 2,5 mm (Heimer S. & W. Nentwig 1991).

Das Prosoma besitzt einen beulenförmig nach vorn ausgezogenen Kopfhügel (siehe Bilder). Das Opisthosoma ist breit und hoch aufgewölbt (höher als lang). Körper und Beine sind schwarz, nur die Basen der Femorae und Tibiae des 4. Beinpaars sind gelblich (auch orangegelb, siehe Bilder). (Heimer S. & W. Nentwig 1991)

Weibchen

Die Epigyne ist unscheinbar und sehr schwer zu erkennen. Direkt an der Epigastralfurche liegt die sehr kleine, als etwas hellerer Fleck erkennbare Grube mit den kurzen Einführungsgängen. (Heimer S. & W. Nentwig 1991)

Männchen

Konduktor des Pedipalpus breit und häutig (Heimer S. & W. Nentwig 1991).

Lebensraum

Meist an Kiefernzweigen nahe dem Erdboden (Heimer S. & W. Nentwig 1991) auch schon auf Büschen auf einem Trockenrasen und auf bodennaher Vegetation im Wald gefunden (Lemke M. 2008).

Verbreitung

Europa bis Tadschikistan (World Spider Catalog Association 2015).

In Deutschland weit verbreitet (Arachnologische Gesellschaft 2016). In Schleswig-Holstein erstmals 2005 nachgewiesen (Lemke M. 2008).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise