Microlinyphia pusilla

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Microlinyphia pusilla (Sundevall, 1830)
Microlinyphia pusilla lauterbach.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Microlinyphia
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011824
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Berlin *
[D] Brandenburg *
[D] MVmh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWsh===*
[D] SHh===*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm (Roberts M. J. 1995).

Prosoma mit langem Kopfstück, braun; Kopf dunkler, auch sonst bei helleren Exemplaren Radiärstreifen und Rand deutlich dunkler. Clypeus kürzer als der Augenbezirk. Sternum dunkelbraun, Unterlippe und Gnathocoxen wie das Sternum gefärbt. Chelizeren lang, dunkler als der Prosoma, oberer Klauenfurchenrand mit 5 Zähnen (die 3 mittleren am längsten), unterer Rand mit 5 kürzeren (mehr distal stehend). Beine (1, 2, 4, 3) einfarbig gelbbraun. Borsten beim Männchen kürzer als der Durchmesser der Glieder, beim Weibchen länger. Femur Ⅰ–Ⅳ mit einem dorsalen Stachel, 1 dazu mit 2 prolaleralen. Tibien und Metatarsen nicht immer konstant beborstet (als Beispiel Männchen Tibia E: 2 dorsale, 4 ventrale (beim Weibchen Zahl der ventralen immer geringer), 1 prolaterale, 2 retrolaterale und 4 Endborsten. Metatarsus Ⅰ: 1 dorsale, 1 ventrale, 1 prolaterale, 1 retrolaterale und Endborsten). (Wiehle H. 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts M. J. 1993). Opisthosoma: Oberseite weiß bis gelbweiß, brauner Mittelstreifen aus fünf hintereinander liegenden Dreiecksflecken zusammengesetzt, Spitze der Drei­ecke auf der Mittellinie, Grundlinien die Mittellinie senkrecht, schneidend; dazu beiderseits ein brauner Seitenstreifen, welcher nicht bis zum hinteren Ende reicht. Unterseite einfarbig dunkelbraun bis schwarz, metallisch glänzend. (Wiehle H. 1956)

Weibchen

Epigyne klein, nur bei guter Beleuchtung zu erkennen. Parmula hell, von einem dunklen Rand begrenzt. Seitliche Bedeckung beiderseits mit Narbenstellen. (Wiehle H. 1956)

Männchen

Opisthosoma: Hinterleib walzenförmig, meist ganz dunkel bis schwarz gefärbt, mit leuchtend weißen Schulterflecken. Auf der Oberseite des Opisthosoma mitunter die Dreiecksflecke noch zu erkennen. Chelizeren länger als beim Weibchen, an den Seiten mit Haarhöckerchen. Pedipalpus: Patella- und Tibia mit Hauptborsten, Tibia länger als die Patella, von oben gesehen am Ende verbreitert. Embolus von der vier­fachen Länge der Lamella. (Wiehle H. 1956)

Lebensraum

Die Tiere sind im Gras und auf niedriger Vegetation zu finden. Sowohl in feuchten als auch in trockenen Biotopen (Roberts M. J. 1995). Ökologischer Typ: Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit) (Platen R & B. von Broen 2005). Auf etwas feuchten Wiesen (Wiehle H. 1956).

Verbreitung

Holarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise