Myrmarachne formicaria

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Myrmarachne formicaria (De Geer, 1778)
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Myrmarachne
Verbreitung in Europa[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10]
Europakarte
Weitere Informationen
LSID: [urn:lsid:amnh.org:spidersp:034782]
Gefährdung nach Roter Liste
Bayern
(Schichtstufenland):
3 – gefährdet
Bayern
(Tertiär-Hügelland/Schotterplatten):
3 – gefährdet
Bayern
(Alpenvorland/Alpen):
3 – gefährdet
Brandenburg/Berlin: R – Geogr. Restriktion/extrem selten
Mecklenburg-Vorpommern: 2 – stark gefährdet
Nordrhein-Westfalen: 3 – gefährdet
Sachsen: 3 – gefährdet
Sachsen-Anhalt: 2 – stark gefährdet
Schleswig-Holstein/Hamburg: 3 – gefährdet

Merkmale

Körperlänge: 5 bis 6,5 mm.[11]

Prosoma orangebraun, Kopfbereich dunkel abgesetzt und deutlich über das übrige Prosoma erhoben. Opisthosoma gelblich bis orangebraun, im hinteren Drittel schwärzlich. Beine gelblich bis orange, seitlich mit schwärzlichen Flecken und Längsstreifen. Die Metatarsi des 1. Beinpaars sind komplett dunkel eingefärbt.

Während die Chelizeren der Weibchen normal ausgebildet sind, stehen die der Männchen fast waagerecht nach vorne, sind stark verlängert und flach.

Ähnliche Arten

Es gibt in Mitteleuropa zwei weitere Gattungen mit ameisennachahmenden Springspinnen: Synageles und Leptorchestes.

Lebensraum

In sehr unterschiedlichen Lebensräumen[11]. Z. B. auf warmen Streuobstwiesen.

Verbreitung

Myrmarachne formicaria ist paläarktisch verbreitet und in die USA eingeschleppt worden.[12]

In Deutschland weit verbreitet, vor allem jedoch in wärmebegünstigten Gebieten nachgewiesen, wie dem Rheintal oder der mittleren Elbe.[13]

Lebensweise

Die Art imitiert in Aussehen und Bewegung Ameisen. Die Bindung an Ameisen ist jedoch nicht sicher[11].

Reifezeit

Juni bis August[11]

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Persönliche Werkzeuge