Neriene emphana

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Neriene emphana (Walckenaer, 1841)
Neriene emphana W 7-7831.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Neriene
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Europakarte europakarte-dummy-at-be-bg-by-ch-cz-de-dk-ee-es-fi-fr-gb-hr-hu-it-kz-lt-lv-md-mk-nl-pl-pt-ro-rs-ru-se-si-sk-ua.png

Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011982
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Berlin *
[D] Brandenburg *
[D] MVs== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWh===*
[D] SHss===*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5–6 mm, Männchen 5,0 mm (Wiehle H. 1956).

Prosoma lehmgelb bis hellbraun, meist einfarbig, mitunter mit einer feinen mittleren dunklen Linie, die die Augen nicht erreicht und mit einem submarginalen Band. Sternum dunkelbraun bis schwarz, Gnathocoxen und Chelizeren braun bis rotbraun, Chelizeren zum Ende hin dunkler. Beine lehmgelb bis hellbraun (beim lebenden Tier hell olivgrün), Metatarsen und Tarsen schwärzlich dunkler. Femur Ⅰ— Ⅳ mit einem dorsalen, basal stehenden Stachel. Femur Ⅰ dazu mit 2 prolateralen. Tibien und Metatarsen mit mehreren dorsalen, lateralen und ventralen Borsten, die länger als der doppelte Durchmesser der Glieder sind. (Wiehle H. 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A. 2013). Opisthosoma: Oberseite sehr hell (weiß), Zeichnungsmuster konstant. Auf der Unterseite vor der schwarzen Umrandung der Spinnwarzen ein lanzettförmiger weißer Fleck. (Wiehle H. 1956)

Weibchen

Das Opisthosoma ist beim Weibchen hell, fast weiß. Ein beigfarbener Mittelstreifen zieht sich fast bis zum Hinterende. Dort befinden sich zwei oder drei dunkelgraue, breite Querstreifen.

Männchen

Prosoma und Chelizeren rotbraun. Chelizeren, an der Basis mit der basalen Querleiste, auf der Vorder­seite in zwei Drittel der Länge außen ein kräftiger, nach unten gerichteter stumpfer Zahn, in der Nähe des Klauenfurchenrandes ein weiterer, zwei­teiliger spitzer Zahn. Opisthosoma schmal, walzenförmig, mit stark vorgewölbtem Epigaster. Die Zeichnung der Oberseite verwischt, bis auf 4 dunkle Quer­bänder im Endabschnitt. Beine fahl olivfarben. Pedipalpus: Tarsus und Bulbus dunkel, fast schwarz. Patella mit 2 ge­schwungen gebogenen Hauptborsten. Tibia mit mehreren längeren Borsten. Der Endast des Paracymbiums durchscheinend. Der Embolus nur am ausgestülpten Bulbus zu erkennen. Charakteristisch ist der seitliche Fortsatz der Lamella. (Wiehle H. 1956)

Lebensraum

Sie kommt in Büschen und an Bäumen vor und baut dort ein typisches Baldachinnetz (Roberts M. J. 1996). Bewohnt unsere Fichtenwälder (Wiehle H. 1956).

Lebensweise

Auf den unteren trockenen Zweigen findet man ihr Fanggewebe. Es hat eine Decke und viele Gerüstfäden. Die Decke ist immer nach oben gewölbt. (Wiehle H. 1956)

Verbreitung

Neriene emphana ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H. (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Roberts M. J. (1996): Collins Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • Stäubli A. (2013): Interaktiver Schlüssel zur Familie Linyphiidae. Universität Bern Version Mai 2013, 1 S.
  • Wiehle H. (1956): Spinnentiere oder Arachnoidea (Araneae). 28. Familie Linyphiidae-Baldachinspinnen. Tierwelt Deutschlands 44, S. 1–337.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2015): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 16.5, abgerufen am 2015-11-15.

Quellen der Nachweise