Pardosa palustris

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Pardosa palustris (Linnaeus, 1758)
Sumpf-Wolfspinne (Buchholz S. et al. 2010)
Pardosa palustris female A6037 PL0201.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Lycosidae (Wolfspinnen)
Gattung: Pardosa
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Europakarte europakarte-dummy-at-be-bg-by-ch-cz-de-dk-ee-es-fi-fr-gb-gr-hr-hu-ie-it-kz-lt-lv-md-mk-nl-no-pl-pt-ro-rs-ru-se-si-sk-tr-ua.png

Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:018840
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Berlin *
[D] Brandenburg *
[D] MVh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWsh===*
[D] SHsh===*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Opole *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körpergröße 4,5 bis 6 mm (Weibchen) bzw. 4,5 bis 5,5 mm (Männchen) (Bellmann H. 2001).

Das Opisthosoma ist dunkelbraun mit einem etwas helleren Herzfleck. Das Prosoma ist ebenfalls dunkelbraun und hell umrandet. Darauf findet sich desweiteren ein heller, schmaler Mittelstreifen, der vorne spitz zuläuft. Die Beine sind heller und auf dem Femur dunkel gefleckt gezeichnet.

Die Männchen sind gefärbt wie die Weibchen, jedoch etwas dunkler.

Ähnliche Arten

Pardosa palustris ähnelt stark Pardosa monticola und Pardosa agrestis und kommt auch in ähnlichen Lebensräumen vor. Die Arten sind nur genital sicher unterscheidbar. Siehe auch Bestimmungsschlüssel der Pardosa monticola-Gruppe.

Lebensraum

Anders als der Name vermuten lässt, bevorzugt Pardosa palustris trockenere, offene Lebensräume wie Trockenrasen (Bellmann H. 2001) bis 2500m (Nentwig W. et al. 2012). Ökologischer Typ: Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit) (Platen R & B. von Broen 2005).

Verbreitung

Pardosa palustris ist holarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Lebensweise

Lebt, wie andere Pardosa-Arten, frei am Boden und erjagt ihre Beute, meist kleine Insekten, ohne Netz. Die Weibchen tragen ihren Eikokon an die Spinnwarzen geheftet stets mit sich. Trotz dieser Bewachung wurde in den Kokons dieser Art parasitischer Befall festgestellt. (Finch O.-D. 2001)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise