Titanoeca quadriguttata

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Titanoeca quadriguttata (Hahn, 1833)
Vierfleckige Kalksteinspinne (Buchholz S. et al. 2010)
Quadriguttata Leutratal 04-2007.jpg
subadultes Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Titanoecidae (Kalksteinspinnen)
Gattung: Titanoeca
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:023207
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten V
[CZ] Oberschlesien *
[CZ] Tschechien *
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] NRWs<(↓)=3
[D] Sachsen 3
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz ?
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Opole NT
[PL] Tschenstochau NT

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5 bis 7 mm, Männchen 4,5 bis 5,0 mm. (Roberts M. J. 1995)

Männchen und Weibchen besitzen ein rotbraunes Prosoma und ein dunkelbraunes bis schwärzliches Opisthosoma mit der für cribellate Spinnen typischen gleichmäßigen, kurzen Behaarung. Auf dem Opisthosoma der Männchen und männlichen Jungtiere befinden sich zwei helle Fleckenpaare, am Vorderrand und etwa in der Hälfte. Bei den Weibchen sind diese auch manchmal schwach zu erkennen. Die Beine sind dunkelbraun mit Aufhellungen an den Basen der Patellae, Metatarsi und Tarsi.

Ähnliche Arten

T. schineri sieht dieser Art sehr ähnlich, wird aber etwas größer und besitzt im männlichen Geschlecht nur zwei weiße Flecken auf dem Opisthosoma (statt vier).

Lebensraum

An sonnigen, warmen Hängen unter Steinen (Nentwig W. et al. 2012). Unter Steinen und Totholz, sowie unter Laubstreu und in niedriger Vegetation (Roberts M. J. 1995).

Lebensraum Kalkschotterhang.

Lebensweise

Titanoeca quadriguttata baut unter Steinen einen Schlupfwinkel aus cribellaten Fäden. Von diesem Schlupfwinkel aus öffnet sich eine recht große, grobmaschig gewebte, röhrenförmige Öffnung zwischen Steinspalten, die meist nach oben weist. Von dieser läuft ein trapezförmiges, flaches „Fangsegel“ von 5 bis 10 Zentimetern Länge und Breite nach oben und ist an Steinen oder in der Vegetation befestigt. Dieses Fangsegel besteht ebenfalls aus grob gewebten, cribellaten Fangfäden. Die Netze sind allerdings so unscheinbar, dass man sie nur selten entdeckt.[Literaturzitat fehlt]

Die Spinnen halten sich tagsüber immer in der Tiefe ihres Schlupfwinkels verborgen. Sie fangen vor allem Wanzen, Kurzflügler, Ameisen und andere wehrhafte Bodeninsekten.

Verbreitung

Titanoeca quadriguttata ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

In Deutschland im südlichen und südwestlichen Bergland häufig gefunden. Im Osten und Norden nur sehr wenige Nachweise. (Staudt A. 2014)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise